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2 Monate nach Guaistart – Jammervideo

Wie hast Du die ersten 2 Monate nach Guaistart erlebt? In diesem Video lasse ich die letzten Wochen an mir vorbeiziehen und berichte, was sich bei mir verändert hat.

In den letzten Wochen hatte ich eine erträgliche Beschwerdeverstärkung, aber heute ist kein guter Tag. Vor allem der untere Rücken und der Nacken- und Schulterbereich bereiten mir Schmerzen. Nicht nur der Rücken, sondern auch der Übergang vom Rücken zum Gesäß brennen stark. Erleichterung bringt mir da momentan mein Massagegerät, dass ich morgens gleich nach dem Aufstehen benutze.

Oft bemerke ich einen Zusammenhang zwischen den Beschwerden und der Guaifenesin-Einnahme. Kurz nach der Einnahme nehmen die Beschwerden deutlich zu, wie zum Beispiel das Brennen und Stiche in den Oberschenkeln, die aber schnell wieder vergehen.

Die Beschwerden schwanken bei mir sehr oft. Neben den Schmerzen habe ich phasenweise mit Pickeln auf dem Rücken zu kämpfen, die in erster Linie zu Beginn der Guaifenesintherapie sehr stark auftraten, dann aber wieder nachgelassen haben.

Seit einer Woche bereitet mir die Schlaflosigkeit wieder große Probleme. Manchmal wache ich um 4 Uhr nachts auf und kann nicht mehr einschlafen. Normalerweise stehe ich um 6 Uhr morgens auf, aber nach solchen Nächten fühle ich mich nicht erholt und schlapp.

Schmerzverstärkungen, besonders nach der Guaifenesin-Einnahme und Zyklen mit guten und schlechten Phasen im Wechsel sind eigentlich ein Zeichen, dass das Guaifenesin wirkt und der Körper die Phosphate ausschwemmt. Trotzdem bin ich unsicher, ob ich die richtige Dosis nehme, weil ich in den letzten Jahren mit dem Guaifenesin nur kleine Erfolge verzeichnen konnte.

Zurzeit nehme ich insgesamt 1500mg Kurzzeit-Guaifenesin, aufgeteilt in 5 Dosen je 300mg über den Tag verteilt. Da es mit dem Langzeit-Guaifenesin keine Fortschritte gab und mein linker Oberschenkel bei der Kartierung noch nicht frei war, bin ich auf das Kurzzeit-Guaifenesin umgestiegen. Dieses Guaifenesin ist jedoch keine Anfängerdosis. Wenn Du mit der Therapie startest, solltest du mit 300mg Langzeit-Guaifenesin morgens und abends beginnen und Deine Dosis nach der Empfehlung von Dr. Amand steigern. 

Würde ich nicht im Oktober kartiert werden, dann würde ich jetzt meine Dosis erhöhen, um zu schauen, wie es mir mit einer höheren Dosis geht und wie mein Körper darauf reagiert. Es macht wenig Sinn, wenn ich trotz Kartierungstermin steigern würde. Denn dann weiß ich nicht, ob die Dosis, die ich zu mir nehme, bereits ausreicht. Deswegen warte ich jetzt erst einmal die Kartierung ab, bevor ich die Dosis anpasse.

Beruflich stehe ich momentan sehr unter Dauerstress, was auch ein Grund dafür sein könnte, warum es mir nicht gut geht. Gestern zum Beispiel war ein sehr anstrengender Tag, dessen Auswirkungen ich heute noch spüre. An den Wochenenden bleibt immer viel Arbeit liegen und ich sehne mich danach, mich zu erholen und mir etwas Gutes zu tun. Das ist leider gerade nicht möglich. Ich habe mit meiner kleinen Firma viel zu tun und bin ein Ein-Mann-Betrieb, den ich allein aufrechterhalten muss. Da bleibt wenig Zeit für freie Tage, in denen ich in den Tag hineinleben und das Wetter genießen kann.

Neben dem beruflichen Stress muss ich mich noch um meinen Hund kümmern, der an Epilepsie leidet und dem ich auch gerecht werden will. Seine epileptischen Anfälle bereiten mir Sorgen und wir haben schon vieles dagegen unternommen. Die Anfälle werden durch verschiedene Ereignisse ausgelöst. Ein Trigger ist zum Beispiel Stress. Wir haben herausgefunden, dass es den Hund unheimlich stresst, wenn wir uns als Familie nicht gemeinsam in einem Raum aufhalten, sondern in verschiedenen Räumen verteilt sind. Was ihn auch stresst ist, wenn ich nicht da bin. Auch schon, wenn ich nur für einige Minuten das Haus verlasse. Der Stress häuft sich bei ihm an, bis es dann leider irgendwann zu einem Anfall kommt.

2 Monate nach Guaistart

Noch dazu mache ich mir Sorgen um meine Eltern. Mein Vater wird in Kürze 81 Jahre alt. Er ist gesundheitlich in schlechter Verfassung und ein Pflegefall. Für meine Mutter werden die Umstände auch immer schwieriger.

Zu allem Überfluss kommen Existenzsorgen hinzu. Kennst Du das, wenn Du einfach nicht mehr weißt, wie es weitergehen soll? Wegen meiner Erkrankung werde ich meine Rentenjahre nicht zusammen bekommen. Ich konnte bisher auch nie die Energie dafür aufbringen, mich um einen Rentenantrag zu kümmern. Nun hat mir das Finanzamt geschrieben, dass sie anzweifeln, dass ich einem Broterwerb nachgehe. Durch die Kosten der vielen Ausbildungen in den letzten beiden Jahren habe ich kaum Gewinn gemacht.

Unabhängig von der Guaifenesintherapie bereiten mir meine Augen Probleme. Ich habe einen Vitamin A Mangel, der zu Augenbeschwerden führt. Ich supplementiere schon eine längere Zeit Vitamin A, dennoch steigt mein Vitamin A Spiegel nicht an. Deswegen habe ich Beschwerden mit der Sehkraft, war schon bei Optikern und Augenärzten, aber die Beschwerden lassen nicht nach und machen mich ratlos.

Bei mir läuft alles nicht so rund und ich habe eine schlechte Phase. Ich habe auch keine Lust mehr zu kämpfen. Jeden Morgen stehe ich auf und habe Schmerzen, muss meinen Ein-Mann-Betrieb am Laufen behalten, mich um viele Dinge und um den Haushalt kümmern und mache mir nebenbei noch Sorgen um unseren Hund, meine Eltern und meine finanzielle Lage. Eigentlich bin ich ein positiver Mensch und blicke stets optimistisch in die Zukunft. Aber gerade brauche ich dringend Erholung und eine Pause von der Dauerbelastung. Ein paar Tage, in denen ich mich nur um mich kümmern und mich entspannen kann. Das geht leider nicht. Ich habe in den nächsten Wochen noch einige wichtige Termine, die ich nicht so einfach absagen kann und es muss noch einiges dafür erledigt und vorbereitet werden.

Kennst Du das, wenn du ein Treffen mit Freunden hast und überhaupt nicht in der Stimmung dafür bist, aber trotzdem nicht absagen möchtest? Gerade heute, wo es mir nicht gut geht, ist ein Mädelsabend geplant. Dieser findet nur selten statt und wird oft verschoben. Mit 5 Leuten ist es schwierig, einen gemeinsamen Termin zu finden. Deswegen will ich das Treffen nicht absagen und werde hingehen, auch wenn ich nicht in der Stimmung dazu bin.

Ich wollte dir hiermit einen kleinen Einblick geben, wie ein schlechter Tag bei mir aussieht. Ich muss dazu allerdings sagen, dass es mir inzwischen an den schlechten Tagen viel besser geht als damals. Früher hatte ich viel häufiger schlechte Tage als heute. Ich konnte heute trotz der Umstände meinen normalen Alltag bewältigen, bin wie gewohnt früh aufgestanden, war mit dem Hund eine Stunde spazieren, habe gearbeitet, das Essen gekocht und gehe heute Abend noch zum Mädelsabend. Früher wäre das undenkbar gewesen. Damals konnte ich nur eine einzige Sache erledigen, wie zum Beispiel die Wäsche waschen und aufhängen oder staubsaugen. Ich litt unter Herzrasen, Kreislaufproblemen, Erschöpfung und Ganzkörperschmerzen. Alles in Allem geht es mir trotz der schlechten Phase heute um einiges besser.

Findest Du Dich in meinen Berichten wieder oder läuft es bei Dir völlig anders? Schreib es gerne in die Kommentare.

Wenn Du wissen möchtest, wie es mir nach 3 weiteren Monaten geht, dann schau Dir mein Video “Guaifenesintherapie: Erste Erfolge nach 5 Monaten” an.

Möchtest Du mit der Guaifenesintherapie starten und weißt nicht, welches Guaifenesin das Richtige ist? Dann lies Dir hier meinen Blogbeitrag dazu durch.

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