Erfahrungen anderer Betroffener

Findest Du Berichte über Erfahrungen Anderer auch so interessant? Ich denke, der Austausch mit anderen Betroffenen, die ebenfalls die Therapie durchführen, ist immer eine Bereicherung. Oft haben Betroffene leider nicht die Möglichkeit, an einem der Treffen teilzunehmen. Deshalb bin ich immer daran interessiert, hier auch mal andere Betroffene zu Wort kommen zu lassen. Wenn Du Interesse daran hast, Deine Geschichte hier zu veröffentlichen, melde Dich gern bei mir und schau Dir auch diese Seite dazu an. Vielleicht magst Du auch in den Kommentaren unten kurz etwas zu Deinem Therapieverlauf schreiben?

Hier findet sich eine Sammlung von Beiträgen anderer Betroffener, die über ihre Erfahrungen mit dem Guaifenesin oder mit der kohlenhydratarmen Ernährung berichten.

Erfahrungen anderer Betroffener

Video von ‘Alisha67’ aus Kreta (Mai 2013)

Gastbericht von ‘Susi’ aus Wien (März 2016)

Skype-Interview mit ‘Rotkäppchen’ (Juli 2016)

kurzes Interview mit Uli, ab ca. min 5:45 (August 2016)

Möchtest Du meinen Blog mit Deiner Geschichte bereichern? Vielleicht hast Du Lust, mich zu unterstützen? Es gibt dafür verschiedene Möglichkeiten.

Erfahrungen mit der Guaifenesintherapie

Teilst Du mir Deine Erfahrungen mit?

Wer nicht auf einem Video zu erkennen sein möchte, kann sich auch etwas verschleiern/verkleiden oder das Gesicht wird in dem Video verpixelt. Ebenso ist es möglich, nur die Audiodaten oder einen schriftlichen Bericht zu veröffentlicht. Melde Dich bei mir und wir überlegen, wie am besten vorgegangen werden kann.

Ich würde mich auch freuen, wenn Du Deine Erfahrungen in einem Kommentar unten mitteilst. Hier entscheidest Du selbst sofort, ob Du Deinen vollen Namen oder nur einen Teil/einen Nickname preis gibst.

2 Comments on “Erfahrungen anderer Betroffener

  1. Hallo,
    mein Name ist Luisa, ich bin 50 Jahre alt. wie so viele “Fibros” hatte ich als Kind schon die ersten Beschwerden (Magen Darm Bereich, Zähne, Bronchien,später als 10jährige plötzlich massive Angstzustände).
    In späteren Jahren kamen eine Reihe von Erkrankungen und Beschwerden hinzu, die aber genauso auch für einige Zeit wieder komplett verschwanden (Allergien, Neurodermitis, ständige Nasennebenhölen- sowie Mittelohrentzündungen, nicht zu vergessen seit meinem 16. Lebensjahr immer wieder den guten alten Hexenschuß, für Monate starkes Sodbrennen sowie Durchfall/Verstopfung usw.)
    Mit 19 Jahren begann ich aktiv Kraftsport zu betreiben, was mich wahrscheinlich “länger als üblich” aktiv hielt.
    Den Anfang vom Ende vor sieben Jahren hat mir wahrscheinlich eine über Jahre dauernde, für mich sehr traumatisch verlaufende psychische Erkrankung der bei uns lebenden Tochter meines Mannes beschert.
    Zum Zeitpunkt dieser Erkrankung waren wir mit 3 Standorten selbständig tätig. Das alles zu bewältigen hat mir soviel Kraft geraubt, dass ich im Jahre 2011 die Diagnose “schweres Erschöpfungssyndrom” bekam.
    Von da an hatte ich alle 2 Monate für 2-3 Tage sehr sehr starke Ganzkörperschmerzen (mehr von der Muskulatur ausgehend), die dann aber wieder für die o. g. 2 Monate verschwanden. Ab da war auch der “Ischias-Nerv” rechts permanent eingeklemmt, d. h. Tag und Nacht Schmerzen in der rechten Gesäßhälfte und im Bein.
    So nach und nach kamen die o. g. Schmerzattacken in immer kürzeren Abständen und ich war mittlerweile so “verspannt”, dass ich körperliche Tätigkeiten max. 10 min. am Stück verrichten konnte. Auch hatte ich ganz oft das Gefühl, von innen heraus mit Wasser aufgefüllt zu werden, d. h. Beine, Bauch, Arme,Oberkörper – überall spannte die Haut so stark, als wollte sie platzen.
    Dann plötzlich fingen mir an, meine Gelenke zu schmerzen – einmal die Knie, so dass ich nicht mehr Treppen steigen konnte, ein anderesmal die rechte Hüfte, sowie die rechte Schulter und irgendwann die Ellbogengelenke und vor allem auch die Handgelenke (da konnte ich dann nichts mehr richtig greifen).
    Kurz vor der Endeckung von Guaifenesin ca. im Mai 2016 war mein Zustand so, daß ich entweder das Gefühl hatte, mein Körper wäre übersät von Blutergüssen und ich würde fest verschnürt in einer Ganzkörper-Zwangsjacke stecken oder an anderen Tagen fühlte ich mich als hätte ich Säure in meinem gesamten Blutkreislauf, auch hatte ich 5 Monate zuvor plötzlich rasant an Gewicht und Volumen zugenommen.
    Abends fiel ich wie eine Tote ins Bett und ca. 2 Stunden später wachte ich vor Schmerzen auf, ab da musste ich mich für den Rest der Nacht alle paar Minuten auf eine andere Seite drehen, da ich es vor Schmerzen sonst nicht mehr aushielt, Natürlich fühlte ich mich dann morgens wie nach einer ‘”Sauftour”
    Ach ja, und nicht zu vergessen mein Gehirn: Konzentration null mehr (das Gefühl mein Kopf steckt in einem Bienenkorb), auch konnte ich keinen Satz mehr formulieren, ohne dass mir mindestens 3 Wörter komplett entfallen waren, auch verlor ich manchmal die Orientierung während einer Fahrt zu mir eigentlich bekannten Orten.
    An dieser Stelle möchte ich nebenbei noch erwähnen, dass mein Mann die Erkrankung ebenso hat, wie auch mein 17 jähriger Sohn sowie meine 14jährige Tochter, ebenso auch die jetzt 20jährige Tochter meines Mannes (die vielen “undefinierbaren Probleme” meiner Lieben hat mir noch zusätzlich sehr sehr viel Kraft geraubt)
    Alle Blutuntersuchungen ergaben NICHTS, lediglich recht starken Eisenmangel. Also wurde ich mit allen Sorten Psychopharmaka abgespeist.
    Durch wieder mal eine grundliche Recherche im Internet stieß ich dann letztes Jahr auf die Seite von Dora Meier; ich weiß noch, dass ich zu meinem Mann sagte:” Ich glaub, ich hab endlich den Stein der Weisen gefunden”.
    So ab da das übliche, Bücher von Dr. Armand gekauft, in allen verfügbaren Foren über die Vorgehensweise informiert, mitunter auch Deine Videos angeschaut und los gings.
    Das Erste, das sofort verschwand, war dieser schlimme permanente Schmerz im “Kreuz” , sowie dieses “Säuregefühl”. Nach und nach wurden die Gelenkschmerzen besser, auch die Magen-Darm-Problematik bessert sich immer mehr.
    Bis ca. Okt. 16 bemerkte ich ständige Verbesserungen, nur hat mich der dann kommende Winter wieder umgehauen (wie jedes Jahr) – Gelenk und Muskelschmerzen vom Feinsten – allerdings habe ich das Empfinden, dass dieser Winter erträglicher war.
    Auch kämpfe ich jetzt wieder aktiver gegen meine Schmerzen, zum Einen da ich merke, dass ich wieder mehr Lebenskraft habe und zum anderen, da ich weiß, dass die jetzt bestehenden Schmerzen vom “Ausschwemmen” kommen.
    Was mir persönlich sehr zu schaffen macht, ist das “Therapieren” meiner Kinder. Durch die Symptomverstärkungen bei den beiden sind sie zur Zeit noch träger, unordentlicher, schusseliger, launiger, lustloser und zum Teil aggressiver als vorher.
    Aber ich gebe nicht auf und schaue weiterhin nach vorn, auch dass ich jetzt hier diesen Kommentar schreibe, ist für mich ein Schritt vorwärts (eine Text in dieser Länge zu schreiben, wäre ich noch vor Wochen nicht imstande gewesen).
    Was ich mir noch wünschen würde, wäre ein Forum für Kinder/Jugendliche zum Austauschen etc.
    Ich denke das würde diesen armen pubertät- und fibrobetroffenen Kids auch helfen.

    • Liebe Luisa,
      ich danke Dir sehr für diesen ausführlichen Bericht. Ich freue mich, dass Du bereits Verbesserungen verspürst und wünsche Dir, dass es so beständig für Dich weitergeht. Es ist natürlich ein mühsamer Weg, mitunter steht man auch mal auf der Stelle. Aber blickt man mal zurück erkennt man, wieviel sich bereits getan hat. Deshalb finde ich ja auch das Führen eines Symptomtagebuchs (oder halt Videotagebuch 🙂 ) so wichtig….

      Bzgl. Deiner Kinder möchte ich Dir Mut machen. Meine beiden haben ja auch ca. ein Vierteljahr nach mir mit der Therapie angefangen und sind nach ca. 2 – 2,5 Jahren beschwerdefrei gewesen. Bis dahin waren die Symptome natürlich verhanden. Bei meinen Kindern (vor allem bei meinem Jüngsten) spielen auch die KH eine sehr große Rolle.
      Mein Großer nimmt das Ganze inzwischen nicht mehr so ernst. Er ist jetzt 19 Jahre alt, nimmt das Guai nicht mehr regelmäßig und isst auch größtenteils wieder normal. Die altbekannten Symptome kehren zurück. Er ist öfter mal krank, ohne dass klar ist, was er eigentlich hat, er fühlt sich oft nicht wohl, muß sich auch mal übergeben, ihm tut häufiger mal alles weh. Ich kann nicht viel tun, auf mich hört er als letztes. Ich muß es ertragen und zuschauen. Er weiß, wie es richtig geht und ich hoffe, dass er irgendwann den Dreh bekommt.

      Ich freue mich sehr, dass Du uns an Deiner Geschichte teilhaben lässt. Da Du es hier öffentlich mitgeteilt hast, werde ich in einem der kommenden Blogbeiträge (sicherlich April) mal darauf hinweisen, um andere darauf aufmerksam zu machen.

      Vielen Dank und weiterhin gutes Vorankommen!

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