über mich

FibromyalgieIch habe Fibromyalgie – eine Erkrankung, die zur Zeit als unheilbar gilt.
Seit 2012 behandle ich diese Krankheit erfolgreich mit Guaifenesin und einer kohlenhydratarmen Ernährung. Zuerst nach den Therapievorgaben von Dr. med. R. Paul St. Amand, heute ernähre ich mich weitestgehend nach striktem LCHF. Seit Beginn halte ich die Veränderungen auf meinem Videoblog fest.
Von 2012 bis Ende 2015 war ich als Moderatorin und Administratorin in einem Selbsthilfeforum aktiv, weiter organisiere ich regelmäßig Guaifenesintreffen im norddeutschen Raum.

Im Sommer 2017 habe ich erfolgreich eine Ausbildung zum zertifizierten Gesundheits- und Ernährungscoach für Low Carb, LCHF & Paleo abgeschlossen und biete seitdem ein Ernährungscoaching für Menschen an, die ihre gesundheitliche Situation verbessern möchten, ihr Gewicht regulieren oder sich einfach gesund ernähren wollen.  Mehr darüber

Seit Mai 2017 erstelle ich Kartierungen nach St. Amand und habe in den darauf folgenden Sommermonaten erfolgreich an einer Kartiererfortbildung bei Dora Maier teilgenommen sowie bei ihr hospitiert. Seit August 2017 biete ich die Kartierung als Dienstleistung an. Mehr darüber

Im Internet findet man mich bzgl. der Fibromyalgie unter dem Namen “Barbara auf der Heide”. Dieses Pseudonym hatte ich mir zu Beginn der Therapie zugelegt, damit ich im Netz nicht im Zusammenhang mit einer schweren, zur Zeit unheilbaren Erkrankung gegoogelt werden kann (für den Fall eines beruflichen Wiedereinstiegs). Da ich in der Nähe der Lüneburger Heide wohne und Barbara mein dritter Vorname ist, ist die Wahl auf diesen Namen gefallen. Heute bin ich mit 2 Kleinunternehmen selbstständig, führe meine Aktivitäten bzgl. der Therapie aber unter dem Pseudonym weiter.

Fibromyalgie

Meine Fibromyalgie – “Karriere” ist eigentlich ziemlich typisch. Viele Jahre gab es einzelne Beschwerden, die sich dann irgendwann zu einem großen Gesamtproblem entwickelten.

Symptome

Rückblickend erkenne ich die ersten Symptome im 14. Lebensjahr mit sogenannten Wachstumsschmerzen. Es kamen Rückenschmerzen, Allergien und Hautreizungen dazu. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelten sich Darmentzündungen, Speiseröhrenentzündungen, Ganzkörperschmerzen, Kopfschmerzen, immer wiederkehrende Blasenentzündungen, Unverträglichkeiten auf Nahrungsmittel und Weiteres. Im Jahre 2010 kam dann der Höhepunkt: andauernde Erschöpfung, ich kam nicht wieder zu Kräften. Ich konnte keine 200 Meter mehr laufen, ohne völlig fertig zu sein. Hatte Herzrasen und Atemnot, und das sogar ohne Übergewicht! Mich quälten außerdem massive Schlafstörungen. Ich war dauermüde, völlig erschöpft, voller Schmerzen, energielos und konnte den normalen Alltag nicht mehr bewältigen. Außerem konnte ich nicht mehr klar denken. Die meiste Zeit lag ich entweder auf dem Sofa oder im Bett und konnte nichts mehr. Diverse Ärzte erklärten mir, dass alles in Ordnung sei…. Ein Rheumatologe war der Meinung, dass ich keine Fibromyalgie hätte (ich hatte nicht genügend Tender-Points). Ein Jahr später führte man in einer Klinik eine Muskelbiopsie durch und äusserte im Bericht, dass es sich wahrscheinlich um Fibromyalgie handeln würde.

Guaifenesintherapie

Ich stieß schon 2010/2011 auf die Guaifenesintherapie. Da ich aber bereits viele andere Dinge ausprobiert hatte, glaubte ich nicht daran. Als ich aber 2012 immer noch nicht weiter war und beim Googlen erneut auf Guaifenesin traf, las ich mich in das Thema ein. Und eigentlich war die Therapie sowas wie der seidene Faden, denn ich sah keine andere Möglichkeit mehr. Mir ging es so schlecht, dass es für mich in Ordnung gewesen wäre, wenn mein Leben nun vorbei wäre. So blieb mir nur noch dieser kleine Hoffnungsfunken und ich startete die Therapie.

Vorbereitungen

Die Vorbereitung war für mich wirklich sehr anstrengend. Beim Lesen des Buches sprangen immer die Zeilen weg, außerdem konnte ich es gar nicht richtig halten. Aber irgendwie habe ich es geschafft, auch wenn ich vieles nicht abspeichern konnte. Das Vermeiden von Salicylaten überforderte mich völlig, so dass ich mir Hilfe in einem Selbsthilfeforum suchte. Der Umstieg auf die Ernährungsvorgaben von St. Amand war für mich nicht so dramatisch, da ich mich bereits nach der Logi-Methode ernährte.

Therapiestart

Ich spürte das Guaifenesin eigentlich von Anfang an, zuerst hatte ich sogar Verbesserungen im Energiebereich! In den ersten zwei Jahren stellten sich Verbesserungen ein: das Brennen im Schulter-/Nackenbereich ging zurück, die Kopfsymptome wurden besser, ich hatte etwas mehr Energie und weniger Schmerzen. Dann kam allerdings ein jahrelanger Stillstand, den ich mir nicht eingestehen wollte. An der Therapie konnte es nicht liegen! Also war ich die ganze Zeit über auf der Suche nach weiteren Ursachen für die Probleme, die noch vorhanden waren. Vor allem die Nächte war noch unbefriedigend mit starkem Nachtschweiß, Fuß- und Beinkrämpfen sowie Kopfdruck und Schlafstörungen. Immer veränderte ich die Ernährung, machte zwischendurch Tests (z.B. auf Histamin) und unternahm weitere Dinge, um voranzukommen. 2017, nachdem ich schon 5 Jahre in der Therapie war, stellte sich heraus, dass ich unterdosiert war und noch nie meine erforderliche Dosis genommen hatte. Die Dosis habe ich nun angepasst und muß sie in der nächsten Zeit durch eine Kartierung überprüfen lassen. Insgesamt kann ich aber trotzdem sagen, dass ich mit dem Guaifenesin und der kohlenhydratarmen Ernährung viele Verbesserungen zu verbuchen habe, aber noch nicht beschwerdefrei bin.

2014 stellte sich zusätzlich heraus, dass ich irgendwann mal einen Hypophyseninfarkt gehabt haben muss. Dies hat zur Folge, dass mein Körper nicht mehr genügend Cortison produziert. Das bedeutet lebenslange Hormonersatztherapie.
Seit mehr als 15 Jahren habe ich Osteopenie (eine Vorstufe der Osteoporose), was durch eine erneute Knochendichtemessung im Dezember 2015 bestätigt wurde. Aktuell gehe ich meinen Calcium- und Magnesiummangel an, der sich jahrelang nicht beheben ließ. Mit diesem „Rundumpaket” mache ich stetig Fortschritte und habe teilweise schon ganz akzeptable Zeiten.

Guaifenesin ist ein uraltes Mittel, das schon vor Hunderten von Jahren zur Behandlung von Rheuma und Gicht und weiteren Erkrankungen eingesetzt wurde. Es ist in Deutschland rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

Stand Sommer 2017