über mich

Fibromyalgie
Carola (alias Barbara auf der Heide)
Wer schreibt hier?

Ich bin Carola und habe Fibromyalgie. Eine Erkrankung, die zur Zeit als unheilbar gilt.
Seit 2012 behandle ich diese Krankheit erfolgreich mit Guaifenesin und einer strikt umgesetzten kohlenhydratarmen Ernährung (LCHF/ketogen). Seit Beginn halte ich die Veränderungen per Video auf meinem YouTube-Kanal fest.

Von 2012 bis Ende 2015 war ich als Moderatorin und Administratorin in einem Selbsthilfeforum zur Guaifenesintherapie aktiv. Weiter organisiere ich seit dieser Zeit regelmäßig Guaifenesintreffen für Menschen mit Fibromyalgie.

Im Sommer 2017 schloss ich erfolgreich eine Ausbildung zum zertifizierten Gesundheits- und Ernährungscoach für Low Carb, LCHF & Paleo ab und biete seitdem ein Ernährungscoaching für Menschen an, die ihre gesundheitliche Situation verbessern möchten, ihr Gewicht regulieren oder sich einfach gesund ernähren wollen.

2017 bin ich von Dora Maier zur Kartiererin nach den Vorgaben von Dr. St. Amand ausgebildet worden und biete seitdem Kartierungen an.

Im Internet findet man mich bzgl. der Fibromyalgie unter dem Namen “Barbara auf der Heide”. Dieses Pseudonym habe ich mir zu Beginn der Therapie zugelegt, damit ich im Netz nicht im Zusammenhang mit einer schweren, zur Zeit unheilbaren Erkrankung gegoogelt werden kann (für den Fall eines beruflichen Wiedereinstiegs). Da ich in der Nähe der Lüneburger Heide wohne und Barbara mein dritter Vorname ist, ist die Wahl auf diesen Namen gefallen. Heute bin ich als Kleinunternehmerin selbstständig, führe meine Aktivitäten im Internet aber unter dem Pseudonym weiter.

Fibromyalgie

Meine Fibro-“Karriere” ist eigentlich ziemlich typisch. Viele Jahre gab es einzelne Beschwerden, die sich dann irgendwann zu einem großen Gesamtproblem entwickelten.

Symptome

Rückblickend erkenne ich die ersten Symptome im 14. Lebensjahr mit sogenannten Wachstumsschmerzen. Es kamen Rückenschmerzen, Allergien und Hautreizungen dazu. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelten sich Darmentzündungen, Speiseröhrenentzündungen, Ganzkörperschmerzen, Kopfschmerzen, immer wiederkehrende Blasenentzündungen, Unverträglichkeiten auf Nahrungsmittel und Weiteres. Im Jahre 2010 kam dann der Höhepunkt: andauernde Erschöpfung, ich kam nicht wieder zu Kräften. Ich konnte keine 200 Meter mehr laufen, ohne völlig fertig zu sein. Hatte Herzrasen und Atemnot, und das sogar ohne Übergewicht! Mich quälten außerdem massive Schlafstörungen. Ich war dauermüde, völlig erschöpft, voller Schmerzen, energielos und konnte den normalen Alltag nicht mehr bewältigen. Außerdem konnte ich nicht mehr klar denken. Die meiste Zeit lag ich entweder auf dem Sofa oder im Bett und konnte nichts mehr. Diverse Ärzte erklärten mir, dass alles in Ordnung sei…. Ein Rheumatologe war der Meinung, dass ich keine Fibromyalgie hätte (ich hatte nicht genügend Tender-Points). Ein Jahr später führte man in einer Klinik eine Muskelbiopsie durch und äußerte im Bericht, dass es sich wahrscheinlich um Fibromyalgie handeln würde.

Guaifenesintherapie

Ich stieß schon 2010/2011 auf die Guaifenesintherapie. Da ich aber bereits viele andere Dinge ausprobiert hatte, glaubte ich nicht daran. Als ich aber 2012 immer noch nicht weiter war und beim Googlen erneut auf Guaifenesin traf, las ich mich in das Thema ein. Und eigentlich war die Therapie sowas wie der seidene Faden, denn ich sah keine andere Möglichkeit mehr. Mir ging es so schlecht, dass es für mich in Ordnung gewesen wäre, wenn mein Leben nun vorbei wäre. So blieb mir nur noch dieser kleine Hoffnungsfunken und ich startete die Therapie.

Vorbereitungen

Die Vorbereitung war für mich wirklich sehr anstrengend. Beim Lesen des Buches sprangen immer die Zeilen weg, außerdem konnte ich es gar nicht richtig halten. Aber irgendwie habe ich es geschafft, auch wenn ich vieles nicht abspeichern konnte. Das Vermeiden von Salicylaten überforderte mich völlig, so dass ich mir Hilfe in einem Selbsthilfeforum suchte. Der Umstieg auf die Ernährungsvorgaben von St. Amand war für mich nicht so dramatisch, da ich mich bereits nach der Logi-Methode ernährte.

Therapiestart

Ich spürte das Guaifenesin eigentlich von Anfang an, zuerst hatte ich sogar Verbesserungen im Energiebereich! In den ersten zwei Jahren stellten sich Verbesserungen ein: das Brennen im Schulter-/Nackenbereich ging zurück, die Kopfsymptome wurden besser, ich hatte etwas mehr Energie und weniger Schmerzen. Dann kam allerdings ein jahrelanger Stillstand, den ich mir nicht eingestehen wollte. An der Therapie konnte es nicht liegen, da ich gute Kartierungen hatte. Also war ich die ganze Zeit auf der Suche nach weiteren Ursachen für die Probleme, die noch vorhanden waren. Vor allem die Nächte waren noch unbefriedigend mit starkem Nachtschweiß, Fuß- und Beinkrämpfen sowie Kopfdruck und Schlafstörungen. Immer wieder veränderte ich die Ernährung, machte zwischendurch Tests (z.B. auf Histamin) und unternahm weitere Dinge, um voranzukommen.

Therapieverlauf

2017, als ich schon 5 Jahre in der Therapie steckte, stellte sich heraus, dass die Kartierungsvorgaben von St. Amand in Deutschland nicht optimal umgesetzt wurden. Dora Maier hospitierte diesbezüglich im Mai 2016 bei Dr. St. Amand und es zeigte sich, dass auch mein linker Oberschenkel nicht frei war. Ich war also unterdosiert und hatte noch nie meine erforderliche Dosis genommen! Nun habe ich die Dosis angepasst und muss sie in der nächsten Zeit durch eine Kartierung überprüfen lassen. Insgesamt kann ich trotzdem sagen, dass ich mit dem Guaifenesin und der kohlenhydratarmen Ernährung viele Verbesserungen zu verbuchen habe, aber noch nicht beschwerdefrei bin.

Weitere Diagnosen

2014 stellte sich zusätzlich heraus, dass ich während der Geburt meines ersten Kindes (1997) einen Hypophyseninfarkt gehabt haben muss. Dies hat zur Folge, dass mein Körper nicht mehr genügend Cortison produziert. Das bedeutet lebenslange Hormonersatztherapie.
Seit mehr als 15 Jahren habe ich Osteopenie (eine Vorstufe der Osteoporose), was durch eine erneute Knochendichtemessung im Dezember 2015 bestätigt wurde. Ich muß sehr auf meinen Vitamin-D-Spiegel achten. Auch Calcium und Magnesium sind für mich wichtig sowie einige weitere Dinge. Mit meinem „Rundumpaket” mache ich stetig Fortschritte und habe teilweise schon ganz akzeptable Zeiten, wenn man es mit der Zeit vor dem Guaifenesin vergleicht. Insgesamt aber bin ich immer noch zu stark beeinträchtigt. Ich hoffe, dass ich nun meine Dosis finde und dass mir das Guaifenesin weiter hilft.

Guaifenesin ist ein uraltes Mittel, das schon vor Hunderten von Jahren zur Behandlung von Rheuma und Gicht und weiteren Erkrankungen eingesetzt wurde. Es ist in Deutschland rezeptfrei in Apotheken erhältlich und wird komplementär zur Behandlung der Fibro eingesetzt.

Kohlenhydratarme Ernährung (LCHF/ketogen)

Die Ernährung spielt bei mir eine sehr große Rolle bezüglich der Symptome. Seit 2011 ernähre ich mich kohlenhydratarm und habe in all den Jahren vieles ausprobiert. Für mich funktioniert eine strikt kh-arme, fettbetonte Ernährung am besten. Wenn Du mehr die Zusammenhänge zwischen den Symptomen und der Ernährung bei mir erfahren möchtest, klicke hier.

Stand Juli 2021

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